
Aletheian - Apolutrosis
Tracklist1. Prelude |
BeschreibungWenn sich eine Band ALETHEIAN nennt, der Albumtitel “Apolutrosis” ist und griechische Buchstaben auf dem Cover der CD stehen, würde man niemals darauf kommen, dass diese Band aus Maryland stammen könnte. Woher denn auch sonst... Eine amerikanische Band also, die Griechenland mag und die Musik ist auch nicht gerade das, was man von Amerikanern erwartet. Dieses Album ist gar so seltsam, dass ich mir die Musik eigentlich von nirgendwo her vorstellen kann... Der Begriff "seltsam" soll in diesem Falle aber nicht negativ gemeint sein, im Gegenteil, die Musik klingt fabelhaft! Da ich zu der Scheibe keine Info bekam, durchforschte ich ihre Website. Die Band war früher als CRUTCH bekannt, doch nach zwei neu eingestiegenen Bandmitgliedern 2003, änderten sie ihren Namen in das schöner klingende ALETHEIAN. Doch ihre musikalische Ausrichtung blieb. Sie beschreiben ihre Musik als Kombination aus technischem, Progressive, europäischem und Melodic Metal; eine Menge an Stilarten und ich möchte dabei gerne noch die leichten Göteborg Death Einflüsse erwähnen und das man Melodic Metal eher mit Heavy Metal austauschen sollte. Nun zur besseren Beschreibung der Musik und Schluss mit dem Gerede über ihre Stilarten. Der Opener „Exordium“, Teil des größeren Tracks „Hamartia“, ist ein sehr progressives Intro, das sehr gut aufzeigt, worum es bei dieser Band geht. Unglaubliche Keyboards, tolle Arrangements, cleaner Gesang und Death Growls, exzellente Gitarren sowie sowohl brutale als auch sehr entspannte Parts. Die Soli sind sehrabwechslungsreich und hochwertig, vielleicht veranlasste sie diese Qualität auch dazu im Booklet genau zu schreiben, wer die jeweiligen Soli spielt. Der nächste Teil von „Hamartia“, schlicht „Movement II“ betitelt, enthält einen tollen Part mit sehr rohen Vocals und einer tollen Akustikgitarrenmelodie im Hintergrund. Zudem sind auch atmosphärische Passagen, gesprochene Parts, sehr gut eingebundene weibliche Vocals, wunderbare Gitarren, deren Riffs von DARK TRANQUILLITY bis IRON MAIDEN reichen und Soli zu vernehmen. Der Closer „Benediction“, eines meiner Lieblingsstücke, verwendet zunächst nahezu klassische Arrangements bevor es mit einem hervorragendem Progressive Death Part weitergeht. Das einzige Problem dieses Albums ist die viel zu kurze Spielzeit, denn aufgrund der vielen Abwechslung und der hohen Qualität sind 35 Minuten eigentlich viel zu wenig. Die Musik klingt eh viel besser als ich das hier beschreiben kann und sie ist ziemlich einmalig, ich kann dieses Album jedem Metalfan wärmstens empfehlen. Auch auf ihrer Homepage steht, dass ALETHEIAN einen frischen Sound kreieren wollen und dieser dunklen, trockenen Szene neues Leben einhauchen möchten. ichfinde zwar nicht, dass die Metalszene trocken ist, aber in jedem Fall klingen sie frisch und sehr originell! Oh, und falls ihr ihre CD kaufen wollt, probiert es am besten über einen der Shops auf ihrer Website. Ich denke, ansonsten dürfte es eher schwer aufzutreiben sein. (the metal observer) |
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